
Diese Blumen hat mir meine Familie zur Gründung von Cherry geschenkt — ein Erinnerungsstück an den Tag, an dem alles begann.
Gründerin
Katja Emcke
Arbeiten hat mir immer Spaß gemacht. Geld verdienen auch. Investiert habe ich auch — nur nie selbst. Ein Bankberater hat entschieden. Ich habe unterschrieben. Interessiert hat es mich nicht wirklich. Mir war nicht bewusst, wie wichtig es ist, die eigenen Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.
Vielleicht, weil mein Bruder bei unserer Konfirmation Aktien bekam und ich eine Perlenkette. Vielleicht, weil einer meiner Glaubenssätze lautete: Über Geld spricht man nicht. Vor allem aber, weil ich dachte: Das kann ich nicht allein. Es braucht Experten. Das hat mir die Welt damals so erzählt.
Ich kenne hunderte kluge, erfolgreiche Frauen, die viel verdient haben — und ihr Geld nie selbst in die Hand genommen haben. Diese Geschichte war auch meine.
Ich gründe Cherry nicht, weil ich Finanzexpertin bin. Ich gründe Cherry, weil ich mir gewünscht hätte, dass irgendwann einfach jemand mit mir über Geld gesprochen hätte.
Finanzielle Freiheit ist die kraftvollste Form weiblicher Selbstbestimmung. Und die am wenigsten genutzte. Es ist nicht unhöflich, darüber zu sprechen. Es ist essenziell — besonders für Frauen.
Eure Geschichte wird eine andere sein.
Ich selbst habe erst vor Kurzem angefangen, aktiv und eigenständig zu investieren — ohne Experten dazwischen. Es macht mir richtig Spaß, ich lerne jeden Tag dazu. Und heute rede ich ständig über Geld, tausche mich regelmäßig aus — mit Freundinnen, mit Cherries, mit jedem, der zuhört.
Deshalb gibt es Cherry.
Let's talk money.
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